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Sektorieller Heilpraktiker

 

Auf Grund unseres hohen Ausbildungsniveau hat der Gesetzgeber uns Physiotherapeuten die Freiheit gegeben, uns in  unserem Fachbereich, also unserem SEKTOR,  selbstständig zu bewegen.

Viele Ärzte haben erkannt, daß Physiotherapeuten ein Vielfaches mehr Zeit  mit Patienten verbringen und absolute Spezialisten auf unserem Fachgebiet sind. (Jedenfalls in unserer Praxis...)

Sie verschreiben daher oft Verordnungen mit Pseudo-Diagnosen, wie  HWS-Syndrom, LWS-Syndrom, usw. Damit haben wir den Auftrag, eine genaue Befundung zu machen und eine angemessene Therapie für den Patienten zu finden. Dieses wird dann als Therapiebericht an den verordnenden Arzt übermittelt, der dann eigentlich nur noch die Genesung des Patienten protokollieren muss.

So war es in den letzten Jahrzehnten die übliche Praxis.

Gesundheitsminister Spahn hat diesen Missstand erkannt und den DIREKTZUGANG zum Therapeuten über den "sektoriellen Heilpraktiker" möglich gemacht. Wir dürfen auf dem Sektor unserer Profession als Heilpraktiker tätig sein.

Nun kann der Patient direkt zum Therapeuten seiner Wahl gehen, wenn er Beschwerden hat, und sich behandeln lassen. Der Therapeut darf jetzt selbst Diagnosen stellen und den passenden Behandlungsansatz festlegen ohne sich strafbar zu machen.

Der Therapeut kann direkt mit dem Patienten abrechnen, es wird keine Verordnung vom Arzt benötigt. Die meisten Krankenkassen erstatten diese Heilpraktiker-Rechnungen.

Wir Therapeuten legen hierzu eine vereinfachte Heilpraktiker-Prüfung ab. Wir brauchen viele Internistische Dinge nicht wissen, weil wir ja mit unseren Händen arbeiten, und nicht mit Arzneien oder sogar invasiv, also mit Spritzen oder Blut.

Daher sind wir keine vollwertigen Heilpraktiker.

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